Der US-amerikanische Designer Tommy Hilfiger gründete das gleichnamige Modelabel 1985. Tommy Hilfiger steht für einen All-American-Style in den Farben Blau, Weiß und Rot. Die Marke erlebte einen starken Boom Ende der 1990er Jahre, wurde dann aber 2005 an eine Investitionsgruppe verkauft. 2010 wurde Tommy Hilfiger von PVH (Phillips-Van Heusen) gekauft. Zu PVH gehören auch die Modemarken Calvin Klein und Michael Kors.

Die Herrenuhren von Tommy Hilfiger haben einen modernen und eleganten Stil, der sich mit vielen Outfits kombinieren lässt. Neben zahlreichen Quarzuhren sind inzwischen auch zwei Automatik-Uhren im Angebot. Einige der Herrenuhren kannst du bereits unter 100 Euro kaufen.

Tommy Hilfiger Herrenuhren

Das Modeunternehmen Tommy Hilfiger verkauft neben der modischen Kleidung natürlich auch noch weitere Accessoires. Neben Taschen, Krawatten, Gürtel, Sonnenbrillen und Schmuck bietet Hilfiger auch schicke Herrenuhren.

Die Armbanduhren von Tommy Hilfiger sind nicht in Kollektionen aufgeteilt, aber die Bandbreite reicht von der klassischen Herrenuhr mit sanften Linien bis hin zum XXL-Chronographen mit wuchtigem Edelstahlgehäuse. Die Herrenuhren von Tommy Hilfiger haben eine gute Verarbeitung und sind mit 100 bis 300 Euro relativ günstig.

Klassische Armbanduhren

Elegante Zeitmesser spielen bei Tommy Hilfiger eine wichtige Rolle. Von den insgesamt 79 aktuellen Modellen haben etwa 20 Uhren ein klassisches und zeitloses Design. Hilfiger bietet gleich mehrere Uhren mit rundem Edelstahlgehäuse mit 42 bis 44 mm Durchmesser und einem übersichtlichen Zifferblatt. Passend dazu liefert Tommy Hilfiger ein braunes oder schwarzes Lederarmband.

Die klassischen Herrenuhren sind damit bestens für den Alltag geeignet und harmonieren mit Anzug und Casual-Outfit gleichermaßen gut.

Tommy Hilfiger Brooks Automatikuhren

Inzwischen bietet Tommy Hilfiger sogar zwei Herrenuhren mit Automatikuhrwerk an. Die beiden XXL-Uhren heißen Brooks und haben ein extra-großes 48 mm Edelstahlgehäuse und entweder ein weißes oder schwarzes Zifferblatt. Die Uhren sind mit einer verzierten Lünette und einem hochwertigen Lederarmband ausgestattet.

Ein Highlight sind die zwei kleinen Sichtfenster auf dem Zifferblatt. Durch diese lässt sich das Automatik-Uhrwerk betrachten.

Sportliche Chronographen

Chronographen sind besonders beliebt bei Männern. Die Funktion zur Kurzzeitmessung wird mit Hilfe von drei Funktionsaugen (Totalisatoren) auf dem Zifferblatt realisiert. Tommy Hilfiger hat gleich mehrere sportliche und modische Chronographen für Herren im Angebot. Die elegantesten Modelle haben Edelstahlarmband und -Gehäuse. Die modischen Versionen setzten auf ein Gehäuse mit einer Beschichtung in der Trendfarbe Roségold und mehr Verzierungen.

Geschichte von Tommy Hilfiger

Der US-amerikanische Designer Thomas Jacob Hilfiger wurde 1951 in Elmira, New York geboren. Er war eines von neun Kindern und er entschied sich mit 18 Jahren in den Jeans-Handel einzusteigen. Er kaufte Jeans in New York, änderte diese nach seinen Vorstellungen, und verkaufte die Hosen in Elmira.

Tommy gründete mit nur 150 $ Startkapital und zwei Freunden die kleine Boutique People’s Place in Elmira, die aber nach 7 Jahren schließen musste.

Designer Tommy Hilfiger 2010

Designer Tommy Hilfiger 2010 von Kunstakademiets Designskole (CC BY 2.0)

New York

Tommy Hilfiger zog mit seiner Frau nach New York um dort als Designer Fuss zu fassen. Er lehnte ein lukratives Angebot als Assistent von Calvin Klein und Perry Ellis ab. Er traf dann Anfang der 1980er Jahre auf Mohan Murjani. Diesem gehörte die Lizenz für die Jeans von Gloria Vanderbilt und Hilfiger stieg dort ein.

Das Geschäft ging war aber bald insolvent. Tommy Hilfiger gelang es mit Freunde die Firma zurückzukaufen. 1985 gründete er die Tommy Hilfiger Corporation und er brachte erstmal Kleidung unter dem eigenen Namen auf den Markt.

Schneller Börsengang

Das Modeunternehmen wuchs sehr schnell in den ersten Jahren und Tommy Hilfiger erreichte bereits 1990 einen Umsatz von 25 Millionen Dollar. Im September 1992 war dann schon der Börsengang an der NYSE perfekt. Im Jahr 1995 gewannt Tommy einen Award als Designer für Herrenmode des Jahres.

All-American Style

In den 90er Jahren entwickelte den für ihn typischen All-American Style. Dieser war eine Mischung aus klassischem und lässigen College- und Vintage-Stil mit Button-Down Hemden, Chinos und anderen zeitlosen Designstücken. Diese wurden von Hilfiger mit Details und neuen Schnitten versehen und in der Farbkombination Blau-Weiß-Rot präsentiert.

1998 wurde er sowohl von der Parsons School of Design als auch dem GQ Magazin als Designer des Jahres ausgezeichnet.

Apax und PVH

Nach den sehr erfolgreichen 90er Jahren erreichte das Modeunternehmen im Jahr 2000 einen Umsatzrekord von 1,9 Milliarden Dollar. Die Marke wurde aber inzwischen zum Massenprodukt und auch die Nachfrage in Europa ließ im Zuge des Irak-Kriegs stark nach. Die Verkäufe gingen immer weiter zurück und so sah sich Hilfiger gezwungen seine Firma für 1,6 Milliarden Dollar an Apax zu verkaufen.

Nur vier Jahre später übernahm die US-amerikanische Phillips-Van Heusen Gruppe (PVH) für 3 Milliarden Dollar Tommy Hilfiger. Zu PVH gehören auch die Marken Calvin Klein, IZOD und Michael Kors.

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