Die Schweizer Luxus-Uhrenfirma Rolex wurde 1905 von Hans Wilsdorf und Alfred Davis in London gegründet. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist Rolex in der Schweiz beheimatet.

Von Rolex stammt das wasserdichte Oyster-Gehäuse und die erste Armbanduhr mit Rotor-Automatik-Aufzug (Perpetual). In den 1960er Jahren erschienen viele wichtige Modelle von Rolex, die auch noch heute weiterentwickelt werden: Submariner, Milgauss, GMT-Master und Day-Date.

In den 1960er Jahren wurde die populäre Cosmograph Daytona lanciert und 1967 erschein die Sea-Dweller Submariner. In den letzten 25 Jahren wurden die Serien Yacht-Master, Yacht-Master II, Deepsea und Sky-Dweller hinzugefügt.

Rolex stellt die kompletten Uhren selbst her und investiert viel in die Forschung, neue Technologien und einen exzellenten Service. Die Manufaktur entwickelt erstklassige Chronographen-Kaliber, die alle von der COSC als Chronometer zertifiziert werden.

Im Jahr 2012 erwirtschafte die Schweizer Uhrenmarke Rolex 7,4 Milliarden Dollar Umsatz, produzierte knapp eine Million Uhren und beschäftigte etwa 6.000 Mitarbeiter. Die kleine Schwester-Marke Tudor ist etwas günstiger als Rolex und bietet auch hervorragende Herrenuhren.

Rolex Uhren-Kollektionen

Bei Rolex steht die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung bestehender Modelle im Vordergrund. Sämtlich aktuellen Uhren-Kollektionen von Rolex sind bereits vor 50 oder gar 60 Jahren entstanden und wurden behutsam gepflegt.

So ist das Erscheinungsbild der Modelle beibehalten worden bzw. wurde sehr behutsam angepasst. Die Gehäuse wurden etwas größer, eigene Rolex-Werke wurden verbaut und neue Technologien wie die blaue Parachrom-Breguetspirale werden inzwischen verwendet.

Rolex hat eine sehr hohe Fertigungstiefe und stellte alle Teile der Armbanduhren selbst her. Forschung, Qualitätssicherung und Service spielen bei Rolex eine wichtige Rolle.

Hier findest du alle aktuellen Armbanduhren von Rolex für Herren aufgelistet:

  • Air-King: 40 mm Edelstahl-Armbanduhr mit Elementen einer Fliegeruhr
  • Cellini Date, Time, Moonphase, Dual Time: Elegante Armbanduhren mit geriffeltem Gehäuserand, feinen Zeigern und Indizes
  • Cosmograph Daytona: Berühmter Luxus- Chronograph mit ikonischem Design und in Weißgold, Gelbgold, Roségold oder Platin
  • Datejust: Klassische Armbanduhren mit Datumsfenster bei 3 Uhr. Viele Modelle mit römischen Ziffern (z.B. Wimbledon)
  • Day-Date: Luxusuhren mit länglicher Wochentagsanzeige bei 12 Uhr und Datum bei 3 Uhr
  • Explorer / Explorer II: Zuverlässige und robuste Uhren mit GMT-Anzeige und Datum
  • GMT-Master II: Populäre Rolex Serie mit dem beliebten Stahlmodelle Pepsi und luxuriösen Varianten mit wertvollen Edelmetallen
  • Milgauss: Armbanduhren mit besonders hohem Schutz gegen Magnetwellen
  • Oyster Perpetual: Klassische Armbanduhr mit drei Zeigern und ohne Zusatzfunktionen
  • Sea-Dweller 4000: Tiefsee-Taucheruhren mit Keramiklünette und Datum bei 3 Uhr
  • Submariner: Begehrte Rolex Taucheruhren mit hohen Wertsteigerungen
  • Sky-Dweller: Armbanduhren mit innovativem Saros-Jahreskalender.
  • Yacht-Master / Yacht-Master II: Sportliche Taucheruhren und hochwertige Regatta-Chronograph mit Flyback-Funktion

Geschichte der Marke Rolex

Der Kulmbacher Hans Wilsdorf (1881 – 1960) kam im Alter von 19 Jahren durch einen Freund 1900 nach La Chaux-de-Fonds. Dort kam er mit der Uhrenindustrie in Berührung. Er kaufe Taschenuhren ein, lies für diese Genauigkeits-Zertifikate vom Observatorium in Neuenburg (Neuchâtel) ausstellen und exportierte die Uhren dann nach London.

In London schloss er sich mit dem Gehäusebauer Davis zusammen und gründete den Uhrengroßhandel Wilsdorf & Davis. Dabei wurden zuerst die Schweizer Uhren der Bieler Uhrenfirma Aegler SA nach Großbritannien importiert. Im Jahr 1908 wurde dann der Markenname Rolex in La Chaux-de-Fonds.

Bereits 2 Jahre später erhielt Rolex die ersten Auszeichnungen. 1910 wurde eine Rolex-Uhr mit dem weltweit ersten offiziellen Chronometer-Zertifikat für Armbanduhren ausgezeichnet.

Rolex-Gründer Hans Wilsdorf

Rolex-Gründer Hans Wilsdorf (public domain)

Rolex in der Schweiz

Wilsdorf erkannte vor allen anderen die Bedeutung und die Chance der Armbanduhren. 1914 gewann eine Rolex-Uhr im britischen Kew-Observatorium den Präzisionsgangschein A, eine Auszeichnung die zuvor nur Marine-Chronometer halten haben.

Am 15.11.1915 wird das Unternehmen Rolex gegründet. Im selben Jahr beschließt England einen hohen Importzoll von 33,3 % auf Uhren zu erheben. Um diese Steuer zu umgehen wurde die Rolex-Zentrale und der Vertrieb nach Biel verlegt.

Im Jahr 1919 wurde dann der Unternehmenssitz nach Genf verlegt und seit 1920 ist dort auch die Montres Rolex S.A. eingetragen.

Rolex Oyster und das Marketing

1926 wurde die erste wasserdichte Armbanduhr Rolex Oyster (dt. Auster) lanciert. Das Geheimnis der Uhr war der verschraubte Gehäuseboden und die verschraubte Krone (Twin-Lock-Aufzugskrone). Entscheidend für den Erfolg der Oyster-Uhren war das clevere Marketing.

1927 schenkte Wilsdorf der jungen englischen Schwimmerin Mercedes Gleitze eine Oyster. Diese versuchte am 7. Oktober 1926 den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Wilsdorf machte sich dieses Ereignis zu Nutze um die Qualität der neuen Oyster-Gehäuse medienwirksam zu beweisen.

Obwohl Gleitze abbrechen musste, überstand die Oyster die 10 Stunden im kalten Salzwasser bestens. Um den Erfolg zu feiert wurde eine ganzseitige Werbeanzeige auf der Titelseite der Daily Mail geschaltet. Ab 1927 wurde dann auch der Rolex-Schriftzug auf den Uhrwerken, Zifferblättern und in den Gehäuses angebracht.

Rolex Oyster Werbeplakat in der Daily Mail

Rolex Oyster Werbeplakat in der Daily Mail

Rolex Prince Armbanduhr

Bereits 1926 wurde die Gehäuse-Vielfalt bei Rolex ausgebaut und die Rolex Oyster wurde mit Kissenform präsentiert. Im selben Jahr meldete Rolex den Modellschutz für das längliche Gehäuse der Rolex Prince an. Die Armbanduhr erschien dann 1928 und war der erste Armband-Chronometer in Serienproduktion.

Auf der oberen Hälfte des Zifferblatts werden die Stunden und Minuten angezeigt. Auf dem kleineren Zifferblatt in der unteren Hälfte dreht der Sekundenzeiger seine Runden. Die hohe Präzision wurde durch das Baguette-Kaliber (Form-Uhrwerk) bewerkstelligt. Die Armbanduhr wurde auch als „Doctor’s Watch“ bekannt.

Rolex Oyster Prince von etwa 1930

Rolex Oyster Prince Chronometer 1930 von kitchener.lord (CC BY-NC-ND 2.0)

Rolex Perpetual – Automatik-Uhrwerk

Für Wilsdorf musste eine gute Armbanduhr die drei Anforderungen Präzision, Wasserdichtigkeit und automatischen Antrieb erfüllen. Mit den Zertifikaten für die Ganggenauigkeit und dem wasserdichten Oyster-Gehäuse fehlte nur noch der 3. Baustein: Das automatische Uhrwerk.

Bereits 1923 hat der Engländer John Harwood einen automatischen Aufzug entwickelt. Die erste Automatik-Armbanduhr nutzte dann die Bewegungsenergie des Arms um das Uhrwerk wieder aufzuziehen.

Der technische Leiter Emile Borer entwickelte den Aufzug weiter und Rolex ließ den halbmondförmigen Rotor 1931 patentieren. Die Rolex Oyster Perpetual wurde mit der Technologie ausgerüstet. Die erste Version war relativ bauchig und hatte daher den Spitznamen „Bubble Back„.

Rolex Datejust mit autom. Datum

In den 1940 wurde dann auch die Krone mit dem Rolex-Logo verziert. Pünktlich zum 40-jährigen Bestehen von Rolex erschien die nächste Innovation: Die Rolex Datejust mit automatischer Datumsanzeige. Um Mitternacht springt die Datumsanzeige auf den nächsten Tag.

Die Datejust war natürlich auch mit dem Oyster-Gehäuse und dem automatischen Rotor-Aufzug ausgestattet. Das Modell wurde schnell zu einem Hit und der unverwechselbare Charakter der Uhr blieb bis heute erhalten.

Rolex Datejust II 116334

Rolex Datejust II 116334 von hypo.physe (CC BY-SA 2.0)

Taucheruhr Rolex Submariner

Die nächste legendäre Rolex-Armbanduhr wurde 1954 auf der Uhrenmesse in Basel vorgestellt. Dort wurde die Rolex Submariner 6204 mit ihrem schwarzen Zifferblatt, auffälligen Leuchtzeigern und -indizes präsentiert. Der Zeitmesser hat zu dem eine praktische Drehlünette und wurde von Rolex als „Submariner – the diver’s friend“ bezeichnet.

Die bis zu 200 Meter wasserdichte Herrenuhr überzeugt nicht nur Hobbytaucher sondern auch mehrere professionelle Marineeinheiten aus Australien, Großbritannien und Kanada. Damals war die Lünette noch in beide Richtungen drehbar, was aber bald verbessert wurde.

Rolex Milgauss mit Magnetfeldschutz

Die 1950er Jahre war ein besonders innovatives Jahrzehnt bei Rolex. So erschien neben der Submariner auch die Rolex Milgauss (Ref. 6451) im Jahr 1954. Um die für mechanischen Uhren schädlichen Magnetfelder zu Stoppen konstruierte Rolex ein modifiziertes Automatikkaliber 1065 M.

Bei diesem Automatikuhrwerk wurde ein Weicheisen-Innengehäuse verwendet, durch das die Uhr bis 1.000 Gauss vor magnetischen Kraftfeldern geschützt wurde. Inzwischen setzt Rolex die selbst-entwickelte Parachrom-Breguetspriale ein, die dank der Niobium-Zirkonium-Sauerstoff-Legierung Magnetfeldern trotzt. Seit 1997 führt Rolex dieses Modell wieder.

Rolex GMT-Master

Ein weiteres Highlight aus diesem Jahrzehnt war die 1955 präsentierte Rolex GMT-Master. Die Fluglinie der Pan American Airline wandte sich an Rolex mit der Bitte um eine Zwei-Zeitzonen-Armbanduhr. Die erste GMT-Master (Referenz 6452) hat einen zusätzlichen Stundenzeiger, der sich alle 24-Stunden einmal über das Zifferblatt bewegt.

Die blau-roten Lünette konnte gedreht werden und diente zur Einstellung der zweiten Zeitzone. Mit der Acrylglas-Lünette und einem Lupenglas für die Datumsanzeige waren die Modelle schnell zu erkennen. Das schwarze Zifferblatt bietet optimalen Kontrast für die großen weißen Indizes und Zeiger.

Rolex GMT-Master 1675

Rolex GMT-Master 1675 von hypo.physe (CC BY-SA 2.0)

Bereits 1960 ging die zweite Version (Referenz 1675) der Kultuhr auf den Markt. Diese Version war mit einem offiziellen Chronometer-Zertifikat ausgestattet und hatte außerdem einen Flankenschutz für die Krone. Ab 1982 bietet Rolex die GMT-Master II an.

Rolex Day-Date

Ein Jahr später wurde dann die Oyster Perpetual Day-Date lanciert. Es war die erste Amrbanduhr mit Datum und ausgeschriebenen Wochentag, der in einem Sichtfenster bei 12 Uhr angezeigt wurde. Die Gold- und Platinuhr war mit einem Präsident-Armband ausgestattet, das speziell für die Uhr kreiert wurde.

Natürlich hat Rolex auch dafür bereits 1955 Patentschutz beantragt und sicherte sich wieder die Pioniers-Position. Die Rolex Day-Date zählt auch heute noch zu den beliebtesten Kollektionen von Rolex.

Im Jahr 1957 präsentierte Rolex die goldene Lady-Datejust, die als Chronometer zertifiziert wurde.

Rolex Cosmograph Daytona

Der Daytona Beach ist ein langer Strand in Florida bei der gleichnamigen Stadt Daytona. In der Stadt wurden viele Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. Fünf dieser Rekorde gelangen dem Rolex-Träger Sir Malcolm Campbell.

1963 stellte Rolex die neueste Generation Chronographen vor: Rolex Cosmograph Daytona. Der Chronograph wurde als Instrumente für Rennfahrer konzipiert und hatte neben der Tachymeterskala auf der Lünette ein einzigartiges Zifferblatt mit drei schwarzen Funktionsaugen.

Rolex Cosmograph Daytona Tiffany & Co. von kitchener.lord (CC BY-NC-ND 2.0)

Die Originalserie wurde von 1963 bis in die späten 1980er hergestellt und hat eine 4-stellige Referenznummer. Besonder bekannt wurde die Rolex Daytona durch den Schauspieler Paul Newman. Die seltesten Modelle tragen auch den Beinamen „Paul Newman“ und erzielen inzwischen bis zu 7-stellige Summen bei Auktionen. Wer damals eine dieser Uhren für $210 gekauft hat wird sich über eine üppige Rendite freuen.

Rolex Sea-Dweller

Um den Anforderungen an das professionelle Tauchen jenseits der 300 m gerecht zu werden entwickelte Rolex die Sea-Dweller. Die Rolex Oyster Perpetual Sea-Dweller Submariner 2000 (Referenz 1665) war bis 610 m (2.000 feet) wasserdicht und wurde 1967 präsentiert.

Die Armbanduhren wurden mit einem Helium-Ventil ausgestattet, dass für die langen Dekompressionsphasen benötigt wird. Bereits 1978 wurde die 2. Generation (Referenz 16600) war mit einem Saphirglas ausgestattet und bis 1.220 m wasserdicht (4.000 ft.).

1970er und 1980er Jahre

Rolex schloss sich in den 1960er mit Oris, Certina, Büren und anderen Uhrenfirmen zusammen um eine elektronische Armbanduhr zu entwickeln. Die japanische Firma Seiko konnte jedoch bereits 1969 die marktreife Quarzuhr Astron verkaufen. Rolex folgte 1970 mit dem Kaliber Beta 21 und der Rolex Quartz Date.

Das Nachfolger-Modell der 1953 präsentierten Rolex Explorer erscheint dann 1971. Die Rolex Explorer II ist für Entdecker und Abenteurer gedacht und mit einem sehr markanten 24-Stunden-Zeiger ausgerüstet.

Im Jahr 1985 beginnt Rolex den Edelstahl 904L für die eigenen Gehäuse zu verwenden. 1988 wurde die 2. Generation der Rolex Daytona mit dem automatischen Kaliber „El Primero“ von Zenith präsentiert.

Rolex Yachtmaster

Die ersten neuen Serien von Rolex erscheinen dann 1992. In diesem Jahr wird neben der Damenuhr Pearlmaster auch die Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master vorgestellt. Rolex unterstreicht hier die enge Verbindung zum Segelsport, wo die Marke Sponsor einiger der wichtigsten Regatten der Welt ist.

Die Rolex Yacht-Master ist in drei Größen hergestellt worden: 29, 35 und 40 mm Gehäusedurchmesser.

Rolex Chronographen-Kaliber 4130

Um noch unabhängiger zu werden begann Rolex Ende der 1990er Jahre mit der Entwicklung eines eigenen Chronographen-Kaliber, dass das El Primero von Zenith ersetzen sollte. Das patentierte Kaliber 4130 wurde im Jahr 2000 vorgestellt und kam gleich in der Goldversion der Rolex Daytona (Referenz 116520) zum Einsatz.

Das Kaliber hat nur 290 Einzelteile und überzeugt in erster Linie durch die Einfachheit und den ruckfreien Start des Chronographen. Weitere Merkmale des 4130: 28.800 Halbschwingungen, 44 Steine, 30,5 mm Durchmesser, 6,5 mm Höhe und 72 Stunden Gangreserve.

Cerachrom und Parachrom

2003 stellt Rolex die neu entwickelte Cerachrom-Lünette vor, die aus extrem harter Keramik gefertig wird. Die Lünette ist damit besonders kratzfest und resistent gegen UV-Sonnenstrahlen.

Zwei Jahre später präsentiert Rolex die blaue Parachrom-Breguetspirale. Nach mehreren Jahren Forschung und Entwicklung wird 2005 die blaue paramagnetische Spiralfeder vorgestellt, die bis zu 10 mal besser Stößen standhält.

Rolex Yacht-Master II

2007 wird von Rolex der Yacht-Master II Regatta-Chronograph auf den Markt gebracht. Es ist die erste Armbanduhr mit programmierbarem Countdown, der mit einem mechanischen Speicher ausgerüstet ist. Diese knifflige Komplikation befindet sich zwischen Uhrwerk und Gehäuse und wird durch die Ring-Command-Lünette gesteuert.

Rolex Deepsea und Deepsea Challenge

Die speziell für Tiefseetauchgänge entwickelte Rolex Deepsea wurde 2008 vorgestellt. Mit dem Ringlock-System hält das Gehäuse mehr als 3 Tonnen Druck auf dem Uhrenglas stand.

Im Jahr 2012 tauchten Filmemacher und Forscher in den Marianengraben zum tiefsten Punkt der Erdoberfläche. Bei dieser Tauchfahrt war lediglich eine Rolex mit an Board.

Im selben Jahr wurde die Rolex Deepsea Challenge präsentiert, die bis zu 12.000 Meter wasserdicht ist. Damit können auch die tiefsten Ozeane durchtaucht werden.

Rolex Sky-Dweller Uhren

Das neueste Modell aus dem Hause Rolex ist die Sky-Dweller. Die mit 14 Patenten geschützte Konstruktion sorge für Aufsehen, als die Uhr 2012 präsentiert wurde. Zu den beiden Highlight der Uhr zählt neben der exzentrischen 24-Stunden-Anzeige der Jahreskalender.

Die auffällige 24-Stunden-Anzeige befindet sich zentral auf dem Zifferblatt und ist leicht nach untern verschoben. Bei 3 Uhr befindet sich die Datumsanzeige mit Lupenglas. Die Besonderheit sind die 12 kleinen Sichtfenster, die den aktuellen Monat anzeigen.

Die einfache und intuitive Bedienung der Uhr erfolgt über die Ring-Command-Lünette, mit der sich die Grundfunktionen schnell und bequem einstellen lassen. Die Sky-Dweller ist mit dem neuen Manufaktur-Kaliber 9001 mit Chronometer-Zertifikat ausgestattet.

Rolex Sky-Dweller Zifferblatt

Rolex Sky-Dweller Zifferblatt Macro von Edouard Bierry (CC BY-NC-ND 2.0)

Rolex Heute

Rolex selbst gilt als äußerst verschwiegen und veröffentlich keine Zahlen. Schätzungsweise stellt Rolex eine Million Uhren jährlich her und beschäftigt etwa 6.000 bis 7.000 Mitarbeiter weltweit.

Am 27. März 2004 hat Rolex Genf die Schwesterfirma Rolex Biel übernommen und es gibt seither nur noch einen Eigentümer. Dabei fertigen etwa 2.000 Mitarbeiter in Biel die Werkkomponenten und bauen die Werke zusammen.

Sobald die Uhren von der COSC Prüfung zurückkommen werden die Werke von Biel nach Genf geschickt. Dort werden die Werke dann eingeschalt.

Am Standort Plan-Les-Ouates in Genf ist der größte Rolex-Gebäudekomplex. Hier ist auch die Gießerei für die 18-Karat-Goldlegierungen, die für die Armbanduhren benötigt werden. Hier wird das Gelbgold, Weißgold und das spezielle Rolex Everrose-Gold hergestellt.

Weiterführende Links

Headerbild: Rolex Day-Date von Luca Ohman (CC BY-NC-SA 2.0)

Anschrift

Rolex S.A.
P.O.Box 430
1211 Genève 24, Schweiz

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