Der französische Designer Pierre Cardin gründete 1950 in Paris das gleichnamige Modeunternehmen. Bereis 1960 entwarf er eine Herren-Modekollektionen als erster großer Designer und setzte auch sehr bald auf das lukrative Lizenzgeschäft. Cardin entwirft nicht nur Mode und Armbanduhren sondern auch an anderen Konsumgütern wie Auto-Interieur, Porzellan und mehr.

Pierre Cardin Uhren Logo

Pierre Cardin Herrenuhren

Das französische Modelabel Pierre Cardin wurde 1950 vom gleichnamigen Designer in Paris gegründet. Im Jahr 1960 war er der erste große Modedesiger, der eine Herren-Kollektion entwarf. In den 60er Jahren begann er zahlreiche Lizenzen für alle erdenklichen Produkte an Lizenznehmer zu vergeben. Er gestaltete außer Mode auch noch Keramik, Porzellan, Uhren, Stoffe, Besteck und sogar Autointerieur. Die neue Uhrenkollektion ist 2014 erschienen und umfasst 27 Herrenuhren. Die Modelle haben ein klassisches und zeitloses Design und kosten unter 100 Euro.

Pierre Cardin zog 1945 im Alter von 19 Jahren nach Paris und arbeitete dort im Atelier von Christian Dior. Er gründete 1950 sein eigenes Haute-Couture-Unternehmen und entwarf erst für Damen Kollektionen. 1960 erschienen auch Herren-Kollektionen von Pierre Cardin und erweiterte seine Produktpalette auf immer mehr Produkte. Inzwischen gehört auch die Restaurant-Kette Maxim’s zu dem Fimenkonglomerat von Pierre Cardin.

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Eigenes Design bei Herrenuhren

Pierre Cardin vergibt die meisten Produkte an Lizenznehmer. Bei den Armbanduhren ist das seit etwas anders. Hier hält die Marlox Group die kompletten Markenrechte für die Uhren. Marlox kann daher die kompletten Armbanduhren nach eigenem Geschmack gestalten, produzieren und vertreiben, ohne dass Pierre Cardin Einsprüche gelten machen könnte. Nach den Erfahrungen in Fernost startete im Frühling 2014 eine Uhrenkollektion für Deutschland, Österreich und Schweiz.

Neue Uhren-Kollektion

Marlox präsentierte die neue Pierre Cardin Uhrenkollektion in diesem Jahr. Dabei wird Pierre Cardin nicht als Fashion-Brand positioniert, sondern die Uhren haben eher ein klassisches und zeitloses Design. Die neue Kollektion umfasst insgesamt 27 Modelle für Herren, die mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisüberzeugen. Die Herrenuhren beginnen ab etwa 45 Euro und das Kernsegment kostet unter 100 Euro.

Sportliche Chronographen für Herren

Neben den ausgefallenen Formuhren von Pierre Cardin bietet die Marke inzwischen auch einige elegante und sportliche Chronographen an. Die Armbanduhren haben meistens ein poliertes Edelstahlgehäuse, Edelstahlarmband und ein schwarzes oder weißes Zifferblatt. Die Chronographen haben auch die typischen Funktionsaugen für die Stoppfunktion. Praktisch sind auch die weiteren Funktionen wie Datumsanzeige und 24-Stunden-Anzeige.

Geschichte von Pierre Cardin

Der französische Designer Pierre Cardin wurde 1922 in Venedig (Italien) geboren. Bereits 1945 zog er nach Paris und arbeitete für das Modehaus Paquin um kurz darauf 1946 zum Atelier von Christian Dior zu wechseln.

Bereits 1950 gründete er ein eigenes Haute-Couture Unternehmen, dass Prêt-à-Porter (hochwertige Konfektionskleidung) für den Weltmarkt herstellte. Damit waren seine eleganten Kleider und schnittigen Röcke einem großen Publikum zugänglich. Im Jahr 1953 präsentierte er dann seine erste Damenkollektion. 1954 wurde sein entworfenes Ballonkleid (Bubble Dress) ein weltweiter Erfolg.

Im Jahr 1957 eröffnet Cardin die zweite Boutique Adam für Herren. Zu dieser Zeit beschäftigt sich Cardin intensiv mit dem Gedanken an eine Herren-Kollektion. 1960 ist es dann so weit und die erste Pierre Cardin Herrenmode wird vorgestellt. Bereits im Jahr davor bereits Cardin in Japan. Er war der erste Modedesigner, der Japan zu einem Modemarkt machen sollte.

Lizenzgeschäft und Expansion

Pierre Cardin war ein absolute Vorreiter in vielen Bereichen der Modebranche. So entdeckte er bereits in den 60er Jahren das Lizenzgeschäft für sich und erkannte das ökonomische Potential. Er vergab seinen Namen an viele Lizenznehmer und kreierte auch die jeweiligen Produkte dazu. Bis heute erstellt er jährlich mehrere Hundert Zeichnungen für seine Lizenz-Kunden. So bietet z.B. der Discounter Lidl entworfene Unterwäsche von Cardin an.

Produktdesign und Automobil

In den 1970er Jahren wagt sich Pierre Cardin dann auch immer mehr an andere Konsümgüter heran. Es werden Armbanduhren, Porzellan, Besteck, Möbelstoffe, Plattenspieler und Autointerieur von ihm entworfen. So entwarf er das Interieur für den AMC Javelin, Sbarro Stash und Cardin Evolution I.

Teil von LVMH

Im Jahr 1981 erwarb Pierre Cardin das feine Pariser Restaurant Maxim’s und eröffnete weitere Zweigstellen in New York, Moskau, Brüssel, Shanghai und weiteren Städten. Noch ausgefallener war der Kauf des Schloss von Marquis de Sade im französischen Lacoste.

In der knapp 70 jährigen Unternehmesgeschichte baute Cardin ein ganzes Imperium auf. Im Jahr 2011 wollte Cardin das Unternehmen für 1 Milliarde Euro an den französischen Luxuskonzern LVMH verkaufen. Jedoch wusste der Designer damals selbst nicht, wie viel seine 400 Lizenzpartner verkaufen.

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