Seit 1960 hat sich Seiko zum Ziel gesetzt die ideale Uhr zu entwickelt. Mit der Grand Seiko kommt man diesem Ziel sehr nahe. Die Grand Seiko muss höhere Anforderungen genügen als ein Chronometer und wird über 1.000 Stunden getestet. Den Vergleich von Grand Seiko und COSC Anforderungen findest du in der Tabelle unterhalb.

Die mechanischen Uhren genießen daher auch in der Schweiz und Deutschland bei Kennern einen hervorragenden Ruf. Seit 2013 sind die Grand Seiko Uhren nun auch in Deutschland erhältlich. Die Preise für mechanische Grand Seiko Uhren beginnen ab 3.800 Euro.

Geschichte von Grand Seiko

Am 18. Dezember 1960 war die Geburtsstunde der Grand Seiko. Von der eigenen Leistungsfähigkeit überzeugt gründete Seiko ein Projektteam um eine „ideale Uhr“ zu kreieren. Seiko damit die Schweizer Chronometernorm übertreffen.

Die vorgestellte Grand Seiko war mit dem Handaufzugskaliber 3180 ausgestattet, hatte ein schlichtes Design und den Schriftzug Chronometer auf dem Zifferblatt. Jede Uhr wurde vor der Auslieferung strengstens getestet, und die Genauigkeitsanforderungen überstiegen selbst die der Schweizer Prüfbehörde COSC.

GRAND SEIKO – Top 4 new models from Baselworld 2018

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Grand Seiko vs. COSC

Grand Seiko Uhrwerke werden strenger überprüft als bei der COSC Chronometer-Prüfung. Es werden mehr Lagen, zwei Temperaturbereiche und mehr Tage getestet.

Testkriterium COSC Grand Seiko
Lagen 5 6 - Krone rechts wird zusätzlich überprüft
Temperaturbereiche 1 2 - Bereich von 23 bis 38 °C wird zusätzlich kontrolliert
Testdauer 15 Tage 17 Tage
Mittlerer täglicher Gang (alle Lagen) -4 bis +6 s pro Tag -3 bis +5 s pro Tag
Größte Gangabweichung zwischen den Lagen 5 s pro Tag 4 s pro Tag
Größte Gangabweichung zwischen mittlerem Gang und einer Lage 10 s pro Tag 8 s pro Tag
Gangabweichung pro 1 °C zwischen 8 und 38 °C -0,6 bis 0,6 s pro Tag -0,5 bis 0,5 s pro Tag

Grand Seiko Spring Drive Automatic

Die spezielle Kaliberserie 9S kommt ausschließlich bei den Grand Seiko Modellen zum Einsatz und wird viel von Hand gefertigt. Das erste Kaliber war 1998 das Automatikwerk 9S55 mit 50 Stunden Gangreserve. Die Weiterentwicklung des Spring Drive wurde 2004 in Form der Grand Seiko Spring Drive Automatic präsentiert. Dabei diente das Kaliber 5R65A als Antrieb, dass mit einer Datums- und Gangserveranzeige ausgestattet war und auch 276 Einzelteilen bestand. Die elastische Zugfeder besteht aus der Legierung Spron 510 und bietet 72 Stunden Gangreserve. 2006 wird auch die weltweit erste Uhr mit elektrophoresischem Display vorgestellt.

Grand Seiko mit Spring-Drive-System

Grand Seiko mit Spring-Drive-System von kagen33 (CC BY-NC-ND 2.0)

Grand Seiko Hi-Beat

2007 lanciert Grand Seiko den ersten Spring Drive Chronographen aus der 9R8-Serie. Die nächste Weiterentwicklung stellen die Hi-Beat Uhren mit 10 Hertz (36.000 Halbschwingungen) dar. Die Federn werden aus der neuen Hightech-Legierung Spron 530 und 610 gefertigt. Damit ist Seiko der einzige Hersteller, der einen Chronographen mit zehn Halbschwingungen pro Sekunde anbietet. Die Gangreserve der Kaliber 9S85 beträgt immerhin 55 Stunden. Das Hemmungsrad und der Anker werden mit Hilfe von Mikrosystemtechnik gefertigt.

Aktuelle Grand-Seiko Herrenuhren

  • Quarzkaliber 9F Serie mit 7 Modellen
  • Mechanische Kaliber 9S Serie mit 11 Modellen
  • Spring-Drive Kaliber 9R Serie mit 10 Modellen
  • Spring-Drive Chronographen Kaliber 9R86 Serie mit 3 Modellen
  • 10 spezielle Modelle aus limitierten Auflagen
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